Der Euro hat die Migrantenkrise verschärft

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Seit den späten 1990er Jahren ist die Staatsführung der südeuropäischen Länder unkontrolliert verschlechtert. Undder Euro ist daran schuld. Die Verschlimmerung der Migrantenkrise ist auch auf den Euro zurückzuführen. Griechenland und Italien waren nicht bereit, die gemeinsame Währung einzuführen. Der Zustrom von so genanntem „billigem Geld“ führte dort zu einem Verfall des Rechtssystems, der Qualität der öffentlichen Finanzen oder der Korruptionsbekämpfung. Leider hat sich dieser soziale Abstieg auch negativ auf die Migrationskrise ausgewirkt.
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Die britische Zeitung Gaurdian bezeichnet die Flüchtlingskrise auf griechischer Seite sogar als „verwirrend„. Darüber hinaus hat die EU seit 2015 fast 18 Milliarden SEK in den griechischen Haushalt gesteckt, um die humanitäre Krise zu unterstützen, was nach ihren Berechnungen 300.000 SEK pro Flüchtling entspricht. Es ist eine Tatsache, dass diese Mittel hauptsächlich über internationale humanitäre Organisationen geleitet werden, wobei die griechische Regierung bei vielen der finanzierten Projekte als Veto-Koordinator fungiert. Die mangelnde Koordinierung zwischen der griechischen Regierung und den humanitären Organisationen macht diese Tätigkeit teurer und komplexer.

Es darf jedoch nicht vergessen werden, dass die griechische Regierung im Jahr 2015 zumindest in der ersten Jahreshälfte durch die ausufernde Schuldenkrisestark beeinträchtigt war. Leider hat die regierende Syriza-Partei zu dieser Haltung beigetragen. Diese Tatsache zu übersehen ist ebenso unentschuldbar wie die seit langem bestehende Korruption im öffentlichen Dienst.
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Lassen Sie uns nicht nur die griechische Seite in ein schlechtes Licht rücken
Ein zweiter großer Migrantenstrom bewegt sich durch Italien. In einer kürzlich veröffentlichten Studie stellt der französische WirtschaftswissenschaftlerEduard Charfest, dass die Qualität der öffentlichen Verwaltung auch in Portugal und Spanien abnimmt. Er nennt dies„den institutionellen Niedergang Südeuropas“.
Dieser Niedergang kann als Rückgang der Korruptionsbekämpfung und der Leistungsfähigkeit der staatlichen Institutionen gesehen werden, was zu einem Rückgang der Produktivität in der südlichen Eurozone führt. Dies hat besonders verheerende Auswirkungen auf den Lebensstandard der jüngeren Generation, die einen niedrigeren Lebensstandard als ihre Eltern hat. Dieser Effekt kann junge Menschenzu linksextremen politischen Gruppen wie Syriza

führen. Fazit
Die Forschung zeigt, dass die Einheitswährung Euro die Ursache für die wirtschaftliche Degeneration der südlichen Eurozone ist. Nach der Einführung des Euro wurden Italien und Griechenland mit Deutschland gleichgesetzt. Dadurch gewannen die südlichen Länder der Eurozone das Vertrauen der Investoren. Die Investitionsströme führten logischerweise zu niedrigeren Zinssätzen. Spanien hatte beispielsweise einen Vorteil gegenüber Deutschland, als die Zinssätze im Jahr 2005 ein Minus von 1 % erreichten.


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